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Entstehung der Stiftung
 
Die Steiermark hat durch ihre Geschichte und geographische Lage eine besondere Verantwortung für die Länder Osteuropas, Mitteleuropas und Südosteuropas, der sich die Diözese Graz-Seckau nach 1989 mit viel Engagement gestellt hat.
 
In Würdigung des Wirkens von Bischof Johann Weber für die Steiermark und ihre Nachbarländer wurde anlässlich seines 25-jährigen Bischofsjubiläum in November 1994 eine Stiftung gegründet, wodurch Studienaufenthalte für junge Menschen aus ehemals kommunistischen Ländern ermöglicht werden. Dadurch leistet man einen konkreten Beitrag zur Überwindung der 40 Jahre andauernden völligen Isolation des geistigen und gesellschaftlichen Lebens in diesen Ländern. Zu den wichtigsten Aspekten gehört die Förderung der geistlichen Berufe, des laienapostolischen Engagements, der ökumenischen Begegnung und des Aufbaues der Kirchen in Ost-, Mittel- und Südosteuropa.

 

Verwaltung
 
Die Bischof-Johann-Weber-Stiftung ist eine Einrichtung der Diözese Graz-Seckau. Sie wird von einem Kuratorium verwaltet. Im Kuratorium sind Vertreter der Geldgeber sowie Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens. Den Vorsitz führt Bischofsvikar Prälat Dr. Willibald Rodler. Die laufenden Geschäfte und die Vergabe von Stipendien werden von der Geschäftsführung wahrgenommen.