miriam – ein Bildungsprojekt für indigene Frauen

Nach der Grundschule ist in Guatemala Schluss mit der Pflicht des Staates für das Recht auf Bildung zu sorgen. Vor allem auf dem Land können sich der Großteil der GuatemaltekInnen die Privatschulen, die höhere Bildung anbieten, nicht leisten. Besonders schwer haben es indigene Frauen. Nur 5% schaffen einen Hochschulabschluss.

Miriam vergibt Stipendien an indigene Frauen. Die Stipendiatinnen haben im Vorfeld bereits ihre Kompetenzen aufgezeigt, die fehlende formale Bildung wird – auch mit Unterstützung aus der Steiermark – nachgeholt. Über 150 Hochschulabsolventinnen sind die Erfolgsbilanz dieses Programmes.

„Ein Leben in Würde“ ist ein weiteres Arbeitsfeld von Miriam. Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, werden psychologisch betreut und mit Bildungsmaßnahmen, die ihre Identität und ihr Selbstbewusstsein stärken, aus der Gewaltspirale befreit.

Die Maya-Kosmovision spielt eine tragende Rolle in der Arbeit dieser Organisation.

Auf politischer Ebene kämpft Miriam für das Recht auf Bildung und Gendergerechtigkeit.

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