Was hat Niklasdorf/Stmk. mit dem Hibiskusfeld in Keur Aly Samba/Senegal zu tun?

2010 waren Malick Ba und El Hadji zu Gast bei Welthaus in der Steiermark. Wir besuchten auch Karl Pirsch vom Eine Welt Handel in Niklasdorf. Er signalisierte den senegalesischen Gästen Bedarf an Hibiskusblüten. Hier im Senegal „Bissap“ genannt, ist er so alltäglich wie bei photo_00628uns der Apfel. Als Bissapsaft oder in Form einer „Paste“ aus den Blättern hergestellt.

Malick Ba und El Hadji, zurück in ihrer Heimat, begannen diese Idee aus Niklasdorf weiterzuentwickeln. Eine Marktstudie hat schließlich ergeben, dass hier vor Ort selbst ein großer Bedarf besteht. Eine Frauengruppe hat ein ganzes Feld bestellt, im Gegensatz zur sonstphoto_00632 üblichen Art Hibiskus als Grenzsträucher zwischen den Feldern zu ziehen. Jetzt kurz vor der ersten Ernte wird gemeinsam mit den Frauen an Verträgen mit lokalen Abnehmern gearbeitet. „Und unser Bissap ist BIO“ erklären mir die Frauen, während sie die Pflanzen mit einem Absud aus Knoblauch, Seife, Blättphoto_00642ern des Nimbaumes und Pfefferoni benetzen um Heuschrecken und andere Schädlinge zu vertreiben.

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