Wir sind nicht arm, sondern arm gemacht! No somos pobres sino empobrecidos!

Arm (2)Seit 5000 Jahren leben die 22 Maya-Völker in Guatemala. Ehemals autonome Völker mit eigener Kultur, Wirtschaft, Politik, gut organisiert, mit tiefer Spiritualität und eigenen Sprachen.

Seit der Kolonialisierung sind sie unterjocht. „Bis heute, wir sind im Jahr 2015, wird uns unser Land, unser Wasser, unser Essen, unsere Spiritualität weggenommen. Selbst unsere militärischen Strategien, mit welchen wir früher unsere Madre Tierra (Mutter Erde) verteidigt haben, werden heute von den Elitetruppen des guatemaltekischen Heeres GEGEN UNS verwendet.

Heute sind viele von uns Analphabeten, leiden an Mangel- und Unterernährung, leben in prekärsten Umständen.“

Macht und Geld befinden sich in der Hand von zwanzig Familien in Guatemala. Die Maya-Völker werden gezwungen für Exportbananen oder Exportkaffee zu arbeiten, als Arbeiter Häuser und Paläste zu bauen, alles zu einem Hungerlohn. Dazu werden seit einigen Jahren Lizenzen an internationale Konzerne vergeben, die auf staatlich anerkanntem Gemeinschaftsland der Maya-Völker Bodenschätze abbauen, Land und Wasser vergiften.

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