Agrarexporte: Verbindliche Regeln gegen den Ausverkauf von Wasser gefordert

Der hohe Wasserverbrauch für Agrargüter, die Deutschland und die EU importieren, führt teils zu Armut und Vertreibung in den Ländern des Globalen Südens. Darauf macht das evangelische Hilfswerk Brot für die Welt im Vorfeld des Weltwassertages am 22. März aufmerksam und fordert verbindliche Regeln gegen den Ausverkauf von Wasser und einen nachhaltigen Umgang mit den globalen Wasserressourcen. Die Landwirtschaft ist für 70% der weltweiten Wasserentnahmen verantwortlich. Um die wachsende Weltmarktnachfrage nach Soja für die Fleischindustrie, Zuckerrohr für Biosprit, Baumwolle und Kaffee zu stillen, fließen enorme Wassermengen auf der Südhalbkugel ganzjährig in künstliche Bewässerung.

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