Bindende EU-Regeln für Konfliktmineralien 

Erstmals in 2014 hatte das Europäische Parlament einen Initiativbericht der grünen EP-Fraktion angenommen, in dem verbindliche Regeln für Konfliktmineralien gefordert wurden. Zwei Jahre hat es dann gedauert, bis sich die Unterhändler von EU-Kommission, EU-Parlament und dem Rat im Juni 2016 auf einen Rahmen zur Eindämmung des Handels mit Rohstoffen aus Konfliktregionen geeinigt hatten. Der sollte EU-Unternehmen für die Herkunft von Zinn, Tantal, Wolfram und Gold verantwortlich machen, die diese als Wertstoffe in Gebrauchsgegenständen verarbeiten. Der Dodd-Frank-Act diente dabei als Vorlage der Kompromiss-Lösung. Selbstverpflichtung der Unternehmen zum Verzicht auf Konfliktmineralien – doch genau darin sahen zivilgesellschaftliche Organisationen unter anderem das Problem.

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