EU: Weltmacht im Agrar- und Lebensmittelhandel 

Sieben von 100 Euro. Diese Zahl mag klein erscheinen, etwa verglichen mit den Handelsgeschäften der Automobil- oder Energieindustrie. Dennoch ist der Landwirtschafts- und Ernährungssektor von entscheidender Bedeutung für die EU-Volkswirtschaft und ­– wichtiger noch – für die Wirtschaftslage von Millionen von Familien. Laut Eurostat, dem EU-Statistikamt, beliefen sich 2015 die Exporte von Agrarprodukten und Lebensmitteln an Drittstaaten auf 123,2 Milliarden Euro, ausgenommen von Fisch- und Fischereierzeugnissen. Die Importe lagen bei 114,1 Milliarden Euro. In der Landwirtschaft entstand für die EU somit ein Handelsbilanzüberschuss von neun Milliarden Euro. Offizielle Statistiken legen nahe, dass auch der EU-Binnenhandel ein wichtiger Pfeiler der europäischen Ernährungswirtschaft bleibt. Dennoch geht der Trend eher dahin, Märkte von Drittländern zu erschließen.

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