Landwirtschaft: Frankreich setzt auf regionale Lebensmittel und Direktverkauf

Kurze Lieferketten bedeuten, dass die Waren auf ihrem Weg zum Verbraucher möglichst wenig Zwischenhändler passieren. Die EU hat es sich zu einer ihrer neuen Prioritäten in der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) erklärt, den Öko-Landbau zu fördern. Doch trotz der Bemühungen des EU-Parlaments, hilft das EU-Vorzeigeprogramm den Landwirten noch immer nicht dabei, ihre Direktverkäufe zu steigern.  Kurze Lieferketten zu fördern zählt nicht unbedingt zu den Zielen der GAP. Schon 2010 bei einer Debatte in Brüssel über die Vorschriften zur Lebensmittelqualität wurde genau dieses Thema angesprochen. Dennoch entschied sich die Kommission letztendlich dagegen, Fördermaßnahmen für Direktverkäufe in die Gesetzgebung zur Lebensmittelqualität aufzunehmen. 2013 flammte das Thema erneut in einem Kommissionsbericht auf, der sich mit der Möglichkeit auseinandersetzte, ein Kennzeichnungssystem für regionale Landwirtschaftsprodukte und Direktverkäufe einzuführen. Konkrete Taten folgten jedoch nicht.

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