Neuer UN-Bericht zur Lage der Religionsfreiheit (engl.)

Einen besseren Schutz der Religionsfreiheit fordert UN-Sonderberichterstatter Heiner Bielefeldt und ruft zu erhöhter Wachsamkeit auf. Die weltweite Unterdrückung von Religionsfreiheit habe viele Formen. Neben staatlicher Verfolgung von Blasphemie, Glaubenswechsel und Missionierung gebe es oft bürokratische Schikanen und ein diskriminierendes Familienrecht. Die Gründe für die Unterdrückung liegen laut Bielefeldt weniger in den Religionen selbst, sondern seien in der Interpretation religiöser Lehren durch den Menschen zu suchen.

Es ist dies der letzte Bericht, den Bielefeldt als UN-Sonderberichterstatter vorlegt, da sein Mandat endet. Sein Nachfolger ist der von den Malediven stammende Ahmed Shaheed.

Quelle: http://www.ohchr.org/Documents/Issues/Religion/A-71-269_en.pdf