Österreich rechnet sich Entwicklungshilfe schön: Ostafrika hungert, Österreich budgetiert für sich selbst

Die von der OECD heute veröffentlichten Daten zum Finanzvolumen der Öffentlichen Entwicklungszusammenarbeit (Official Development Assistance, ODA) weisen für Österreich für 2016 eine Quote von 0,41% des Bruttonationaleinkommens auf. „Leider hilft dies nicht den verhungernden Menschen in Ostafrika, denn die Erhöhung von 0,35% (2015) auf 0,41% ist großteils auf eine nochmalige Steigerung bei der Einberechnung der Kosten für die Betreuung von Flüchtlingen in Österreich zurückzuführen. 539 Millionen Euro werden als österreichische Entwicklungshilfe verbucht, haben damit aber nichts zu tun“, stellt Annelies Vilim, Geschäftsführerin des Dachverbandes AG Globale Verantwortung für entwicklungspolitische und humanitäre Nichtregierungsorganisationen fest.

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