Pakistan: Muslimische Kleriker verurteilen Radikalismus

Aus Pakistan, das mit religiösem Fanatismus und Blasphemievorwürfen oft negativ in den Medien ist, kommt eine bemerkenswerte Nachricht: In der „Erklärung von Islamabad“ haben über 500 muslimische Religionsvertreter Gewalt im Namen der Religion verurteilt. Die Erklärung bekräftigt, dass Pakistan ein multiethnisches und multireligiöses Land ist und es der Regierung obliegt, den Schutz nichtmuslimischer Bürger zu gewährleisten. Alle Bürger haben unabhängig von Religion das verfassungsmäßige Recht, nach ihren kulturellen und religiösen Normen zu leben. Die Behörden werden aufgefordert, Publikationen, die religiösen Hass schüren, zu verbieten. Nicht-muslimische Bürger müssen die gleichen Rechte haben wie alle andern. Ob Religionsfreiheit tatsächlich Raum bekommt, hängt jetzt vom Willen der Regierung und der Religionsgemeinschaften ab.

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https://www.ucanews.com/news/muslim-clerics-denounce-radicalism-in-pakistan/84235

http://www.fides.org/de/news/65354