Bessere Ernährung für Familien

Drei von vier Menschen in Laos leben von der Landwirtschaft – ein großer Teil davon ausschließlich, um sich und die eigene Familie zu versorgen. Die Landwirtschaft erwirtschaftet in Laos rund ein Drittel des Bruttosozialproduktes. Doch die meisten Kleinbauern und –bäuerinnen werden in ihrem Bemühen um eine Verbesserung der Produktion weitgehend alleine gelassen.

Klimawandel, mangelnder Zugang zu Wasser aber auch nicht an die Situation angepasste Anbaumethoden haben geringe Ernten zur Folge. Vielen Familien ist es nicht möglich, ausreichend Reis für den Eigenbedarf anzubauen. Der Zugang zu anderen Lebensmitteln ist oft begrenzt.  Daher sind gemeinschaftlich genutzte Wälder für die Bevölkerung so wichtig, da sie neben Holz auch viele Grundnahrungsmittel wie Pilze, Bambus, Kräuter oder Wildtiere liefern.

In den Provinzen Savannahkhet und Sekong unterstützt Welthaus ein Programm mit dem Schwerpunkt auf verbesserten Reisanbau, Tierzucht, Vielfalt des Anbaus, Gartenbau und die sinnvolle Nutzung von gemeinschaftlich genutzte Äcker und Wälder. Ziel ist es, die Erträge zu steigern, damit sich die Bevölkerung ausreichend und angemessen ernähren kann.

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