Reisanbau mit Kleinbauernfamilien

Haben Sie sich schon überlegt, was Sie heute kochen? Diese Frage stellt sich im Senegal für viele Familien anders, nämlich: gibt es überhaupt etwas, das wir zubereiten können? Füllen wir mit dem noch vorhandenen Getreide der letzten Ernte die hungrigen Bäuche oder nehmen wir es doch für die Aussaat?

Reis ist ein wichtiges Grundnahrungsmittel im Senegal. Allerdings wird nur wenig im Land selbst angebaut. Der Reis wird importiert, während über Jahrzehnte Erdnussmonokulturen – fast ausschließlich für den Export bestimmt – die sensiblen Böden ruinierten. Bittere Folgen aus der Kolonialzeit und einer fortgesetzt verfehlten Agrarpolitik.

Welthaus unterstützt die senegalesische Partnerorganisation SAPPAT mit dem Ziel, den Reisanbau mit Kleinbauernfamilien zu intensivieren. Der Boden wird wieder fruchtbar gemacht. Klimatisch angepasste Reissorten (Trockenanbau), werden gezüchtet, um Hunger- und Mangelernährung zu bekämpfen.

Saatgut für einen Hektar Land kostet 70 Euro. Mit Ihrer Spende von 35 Euro hat eine Großfamilie ein halbes Jahr Reis zu essen.

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