Einsatz für Landrechte

Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung Tansanias lebt in ländlichen Gebieten; zumeist von Landwirtschaft, Viehzucht, Fischerei und Jagd oder auch von Kleinschürferei. Doch immer mehr Investoren interessieren sich für Land – als Spekulationsobjekt, für die Produktion von Lebensmitteln für den Export und für Agrotreibstoffe.

Die Gefahr für Kleinbauern/-bäuerInnen und Viehzüchter, ohne Einhaltung der rechtlichen Grundlagen von ihrem Land vertrieben zu werden, steigt. Ihr Wissen um ihre Landrechte und wie sie diese verteidigen können, ist minimal.

Daher ist es Ziel des Projekts, einerseits das Wissen und die Kapazitäten der KleinproduzentInnen zu erhöhen, damit sie sich auch besser in die Entscheidungsprozesse in ihren Gemeinden einbringen können. Andererseits wird auch auf die politischen EntscheidungsträgerInnen Einfluss genommen.

Vor allem die Anerkennung von traditionellen Landnutzungssystemen, Forschungsarbeit dazu und Verbreitung von Wissen darüber haben neben den legalen Strukturen einen großen Stellenwert in der Arbeit von LARRI/Hakiardhi.

Das Projekt wird kofinanziert mit Austrian Development Agency, HORIZONT3000 und DKA.

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