Sri Lanka: Religionsvertreter demonstrieren für Minderheiten

An einem Protestmarsch gegen die Unterdrückung ethnischer und religiöser Minderheiten haben sich trotz Einschüchterungsversuchen religiöse Führer, Aktivisten und Menschenrechtler zusammengeschlossen. Auch Vertreter christlicher Kirchen nahmen gemeinsam mit hunderten Tamilen und Muslimen an dem „Marsch für Gerechtigkeit“ vom 3. bis 7. Februar teil.
Die Demo konzentrierte sich unter anderem auf die militärische Landnahme im Norden, die Freilassung politischer Gefangener, die Aufklärung des Schicksals von Vermissten und die Untersuchung von Kriegsverbrechen. Die Wunden des Bürgerkrieges sind in Sri Lanka längst nicht verheilt. Während der 26 Jahre Krieg, der 2009 mit einem Sieg der Armee über tamilische Rebellen endete, wurden tausende von Menschen getötet und verschwanden. Beide Seiten wurden schwerer Rechtsverletzungen beschuldigt.
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