Versorgungskrise in Argentinien: „Ein tragischer Umstand“

„Es ist ein tragischer Umstand, dass Argentinien Lebensmittel für 400 Millionen Menschen auf der Welt verkauft und wir nicht wissen, wie wir den Hunger von 15 Millionen Argentiniern stillen können“, sagte der oppositionelle Senator Carlos Caserio während der Aussprache im Kongress. Argentiniens Agrarproduzenten hatten in der vergangenen Saison eine Rekordernte eingefahren. Dass sich immer mehr Argentinier*innen keine drei Mahlzeiten am Tag mehr leisten können, hat denn auch nichts mit Mangel zu tun, aber viel mit der sozialen und wirtschaftlichen Krise im Land. [TAZ]