Ein gutes Leben in der Trockenzone

Foto: Ernst Zerche

In der trockenen Region Juazeiro unterstützt Welthaus junge Menschen dabei, selbstbewusst jenen Beruf auszuwählen und zu erlernen, der ihnen ein gutes Leben vor Ort ermöglicht.

Die äußerst geringen Niederschlagsmengen in der Region Juazeiro/Bahia im Nordosten Brasiliens und die geringe Wasserspeicherfähigkeit des Bodens erfordern einen an diese extremen Bedingungen angepassten Umgang mit den natürlichen Ressourcen. Um hier nicht abwandern zu müssen und eine gute Zukunft zu haben, müssen die Menschen lernen, in Einklang mit der Eigenart von Klima und Vegetation zu leben.

Dafür ist die Einbindung der Kinder und Jugendlichen von großer Bedeutung. In den Schulen lernen die jungen Menschen nichts über die regionalen Potentiale, die sich von anderen Gebieten im Land gänzlich unterscheiden, sondern erfahren die eigene Lebensweise als ärmlich und rückständig.

Wir sollen das halbtrockene Klima nicht bekämpfen, sondern lernen, mit ihm zusammenzuleben und seine Vielfalt wertzuschätzen

Felipe

Unser Projektpartner IRPAA fördert durch Schulungen, einen an die Region angepassten Lehrplan und Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen den ganzheitlichen Ansatz der Convivencia – des Zusammenlebens mit dem semi-ariden Klima. So können allmählich die negativen Vorurteile, mit denen die Region behaftet ist, korrigiert werden und junge Menschen selbstbewusst jenen Beruf auswählen und erlernen, der ihnen ein gutes Leben vor Ort ermöglicht.

Helfen Sie mit!

Mit 50 Euro können die Kinder einer Familie an einem Workshop über die klimatischen und kulturellen Besonderheiten ihrer Region teilnehmen

Mit 100 Euro können Aktivitäten gesetzt werden, um öffentlich den Schutz von Kinderrechten und Zugang zu Bildung einzufordern.

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