Guatemala

Zur Zeit der Eroberung durch die Spanier galt Guatemala als Kerngebiet der Mayakultur. Und noch heute ist es wahrscheinlich das einzige Land in Lateinamerika mit einer Mehrheit an indigener Bevölkerung.

Das Leben der indigenen Bevölkerung zeichnet sich seit Jahrhunderten durch Unterdrückung und Diskriminierung aus. Vor allem der jahrzehntelange Bürgerkrieg bis 1996 hat viele Indigene das Leben und ihre Würde gekostet. Bis heute werden sie immer weiter an den Rand der Gesellschaft gedrängt.

Die Lebensrealität der ländlichen indigenen Bevölkerung ist dramatisch. Gesellschaftlich diskriminiert, leiden sie vor allem unter einem beschränkten Zugang zu staatlichen Bildungsangeboten, schlechter Gesundheitsversorgung und unter Armut. Frauen sind davon besonders betroffen.

Welthaus unterstützt gemeinsam mit lokalen Partnerorganisationen Projekte im westlichen Hochland Guatemalas: Mit dem Ziel, eine nachhaltige Verbesserung der prekären Lebenssituation der indigenen Bevölkerung zu erreichen.