Ein gutes Leben für indigene Völker

Im westlichen Hochland unterstützt Welthaus indigene Völker dabei, ihre Rechte gegen Bergbau- und Energiekonzerne zu verteidigen. Ziel ist der Zugang zu ausreichender Ernährung, Bildung, Gesundheit, Justiz und Kultur.

In der Region San Marcos sind die Lebensgrundlagen indigener Völker durch staatlich genehmigte Megaprojekte im Bergbau und durch Wasserkraftwerke massiv bedroht. In sieben Departements des westlichen Hochlandes unterstützt Welthaus die langjährige Partnerorganisation COPAE, sich für die Rechte der Indigenen stark zu machen. Die Lebensrealität der, in dieser Region lebenden Menschen, ist gekennzeichnet durch einen erschwerten Zugang zu ausreichender Ernährung, Bildung sowie Gesundheitsversorgung und Justiz.

Das von Welthaus unterstützte Projekt trägt zur Ernährungssicherheit der indigenen Bevölkerung in der Projektregion bei. Denn obwohl das Recht auf Nahrung auch im guatemaltekischen Rechtsrahmen verankert ist, erschweren vor allem Rassismus und Diskriminierung den Zugang zu angemessenen Nahrungsmitteln – mit verheerenden gesundheitlichen Problemen für die dort lebende Bevölkerung.

Der Rat der Maya-Völker

Wie schon bei vergangenen Projekten nimmt der Rat der Maya-Völker bei der Durchführung der Projektaktivitäten eine besondere Rolle ein. Der 2008 gegründet Rat setzt sich für ein würdiges Leben der benachteiligten Mehrheitsbevölkerung ein. Darüber hinaus fordert er ein Mitspracherecht und die Teilhabe der indigenen Bevölkerung an Bildung, Gesundheit, Justiz und Kultur ein. Er schlägt auch alternative Wirtschaftsformen vor, die zu einem guten Leben für alle Menschen beitragen und die Umwelt schützen.

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