Erhalt der Lebensgrundlagen

Das Wissen um die Bedeutung von natürlichen Ressourcen vor allem in den Gemeinschaftswäldern ist auch im Süden von Laos nicht sehr hoch. Daher unterstützt Welthaus in den Provinzen Champasak und Attapeu ein Projekt, das sich für den Erhalt der natürlichen Ressourcen einsetzt.

Das Projektgebiet sind zwei Bezirke, die an das Naturschutzgebiet von Xepian grenzen, und wo es auch bereits mit der Regierung ausverhandelte Vorgaben gibt, wie die DorfbewohnerInnen den geschützten Wald nachhaltig nutzen dürfen.
Wichtig bei der nachhaltigen Nutzung wie auch bei der Landwirtschaft der Dorfbevölkerung ist, dass sie einerseits die Subsistenz absichern, wie auch Einkommen schaffen. In der Region ist es derzeit so, dass es drei Verarbeitungsbetriebe für Maniok gibt, daher ist der Anbau von Maniok, den die Bauern dann an einen der Betriebe verkaufen, im Moment attraktiv ist, das gesamte Risiko liegt allerdings bei der bäuerlichen Bevölkerung. Maniokanbau wird auch vom Distrikt im Rahmen des „one District – one Product“ Ansatzes gefördert.

Daher wird daran gearbeitet, gemeinsam mit den DorfbewohnerInnen Alternativen zum Maniokanbau zu finden, die einerseits die Abhängigkeit von einem Produkt für die Vermarktung verringern, aber auch die Flächen nachhaltig nutzen. Zusätzlich können vor allem einige Waldprodukte wie Zimt oder Kardamom auf den Märkten gute Preise erzielen und von der Dorfbevölkerung auch gemeinschaftlich produziert werden.

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