Verkaufsschlager: Mangos aus Djilor

Haben die Bauern und Bäuerinnen die vielen Klippen bis zur Ernte ihrer Früchte gemeistert, wartet die nächste Herausforderung: Der Verkauf ihrer Produkte. Viele müssen in der Haupterntezeit verkaufen, da es keine Lagermöglichkeiten gibt. Mit Preisen unter dem Produktionspreis. In Konkurrenz zu billigeren ausländischen Produkten. Ein Teil der eigenen Produktion verdirbt. Als AnalphabetInnen sind sie oft HändlerInnen ausgeliefert, die sie über den Tisch ziehen. Häufig ist es unmöglich, selbst zum nächsten Markt zu kommen, weil die Wege unpassierbar sind. Oder weil das Geld für die Miete eines Eselkarrens fehlt.

Die Frauengruppe von Djilor zeigt vor, wie es gehen kann. Eifrig nehmen sie an den Fortbildungen teil, lernen wie Marmelade, Fruchtsäfte und Trockenfrüchte hygienisch einwandfrei haltbar gemacht werden können. Unterstützend wird funktionelle Alphabetisierung angeboten und die Frauen üben kaufmännische Grundkenntnisse ein. Das senegalesische Lebensmittelinstitut prüft die Produkte und gibt sie für den Verkauf frei. Seit einigen Monaten läuft das Geschäft prächtig. Touristen und DorfbewohnerInnen gehören zu den zufriedenen KundInnen. Die Nachfrage nach den Köstlichkeiten ist so groß, dass in der nächsten Saison das Angebot ausgeweitet wird.

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