Corona in der Roma-Siedlung

Foto: Verein Spolu

Die Lage in den Roma-Siedlungen in der Ostslowakei ist bedrückend. Oft gibt es nicht einmal grundlegende Infrastruktur wie Wasserleitungen, Heizung, Kanalisation. Die derzeitigen Hygienevorschriften einzuhalten ist eine Herausforderung. Dennoch gelingt es – auch mit Unterstützung von Welthaus!

In den Gemeinden, in denen Welthaus die Roma-Minderheit unterstützt, erhielten Romnia Weiterbildungen im Gesundheits- und Sozialbereich. Derzeit bieten sie in ihren Siedlungen vor allem Lernunterstützung für Volksschulkinder und Gesundheitsvorsorge. Die Frauen führen intensive Präventionsmaßnahmen durch: Sie verteilen Masken und Desinfektionsmittel an die Haushalte und üben mit allen das richtige Händewaschen. Dieser laufenden, konsequenten Arbeit ist es auch zu verdanken, dass sich einzelne Corona-Fälle in den Siedlungen nicht weiter verbreiten konnten.

Lernen im Freien

Bildung ist der Weg aus der Armut: Die fehlende technische Ausrüstung macht das Online-Lernen im Lockdown für die Roma-Kinder unmöglich. Sie laufen Gefahr, den Anschluss komplett zu verlieren. Doch nun konnten in zwei Gemeinden Computer mit Drucker und Internet eingerichtet werden, um den Kontakt zu den Schulen zu halten. Alle Schülerinnen und Schüler können ihre Arbeitsblätter hier ausdrucken lassen. Die Volksschulkinder erhalten individuelle Betreuung beim Lernen – wenn nötig auch im Freien. Die winterlichen Temperaturen sind dabei kein Hindernis.

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