Hilfe für Flüchtlingsfamilien

Die Ukraine kommt nicht zur Ruhe. Trotz der „Waffenruhe“ ist der Konflikt im Osten des Landes nicht befriedet. Seit Februar 2014 hat er tausende Tote gefordert. Das Leben im umkämpften Donbass ist von Unsicherheit, Angst und Armut geprägt. Rund zwei Millionen Menschen sind geflüchtet – der Großteil in andere Teile des Landes, viele auch nach Russland.

Die Lage der Binnenflüchtlinge ist weiterhin prekär. Viele mussten ihre Häuser Hals über Kopf verlassen. Besonders betroffen sind Frauen und Kinder. Vielfach haben sie Angehörige verloren, müssen sich allein durchschlagen.

Allein im Bezirk Konotop im Nordosten des Landes sind über 800 Flüchtlingsfamilien aus den Regionen Donbas und Luhansk registriert. Für die strukturschwache Region ist es eine große Herausforderung.

Die Geflüchteten sind mit zahlreichen Problemen konfrontiert: In den ärmlichen Gebieten ist die Wohnungs- und Arbeitssuche eine große Herausforderung. Ausgaben für das tägliche Leben sind kaum zu bewältigen. Hinzu kommen vielfach Krankheiten und psychische Probleme, die durch den Krieg und die Flucht verursacht wurden: Angstzustände, Schlaflosigkeit, Konzentrationsstörungen, geminderte Arbeitsfähigkeit.

Das von Welthaus unterstützte Projekt bietet vor allem humanitäre Hilfe: Familien mit Kindern und Jugendlichen erhalten bei Bedarf Kleidung, Schuhe und Schulmaterialien. In den Ferien werden Ausflüge und Erholungsangebote für die Flüchtlingskinder organisiert. Hilfe finden die Kinder und Jugendlichen auch bei psychischen Problemen sowie bei sozialen und medizinischen Fragen.

Wir hoffen weiterhin auf Ihre Unterstützung!

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