Krieg in der Ukraine: Überleben sichern

Welthaus und lokale Partner unterstützen die notleidende Bevölkerung mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Helfen Sie mit!

In der Ukraine tobt ein furchtbarer Krieg. Zehntausende Menschen sind gestorben, Millionen sind auf der Flucht. Zurück blieben in den umkämpften Gebieten vor allem diejenigen, die nicht wegkonnten: Alte Menschen, Kranke und sozial Benachteiligte.

Der Schock war und ist groß, die Not der Menschen ebenfalls.

berichtet Svetlana, Projektpartnerin von Welthaus in der Ostukraine. Der Verein, in dem sie arbeitet, ist seit rund 20 Jahren Welthaus-Partner und betrieb vor dem Krieg einen Kindergarten und ein Jugendzentrum mit Aus- und Weiterbildungsangeboten für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien. Nun muss die Arbeit zugunsten der akuten Nothilfe ruhen.

Vom Keller aus, in den sie und ihre Kolleg:innen geflüchtet waren, stand sie in den letzten Wochen mit zahlreichen Telefonaten und Textnachrichten laufend in Kontakt mit unserer Projektkoordinatorin in Graz.

Es fehlt an allem

Die Kleinstadt liegt nah an der russischen Grenze. Binnen weniger Tage war sie stark umkämpft und schon eingenommen. Trotz der ständigen Bedrohung des eigenen Lebens haben  unsere Projektpartner die Menschen, die sie auch vor dem Krieg betreut haben, weiterhin so gut es ging mit Lebensmitteln, Medikamenten und Hygieneartikeln versorgt. Dazu haben sie sich für ein paar Stunden täglich getroffen, Hilfspakete zusammengepackt und verteilt. Ein Gutteil davon wurde mithilfe der Spenden an Welthaus finanziert.

Mitte April sind die russischen Truppen aus der Stadt abgezogen. Zurück blieben Zerstörungen und verminte Felder rund um die Stadt. Schüsse und Raketeneinschläge sind aus der Umgebung allerdings immer wieder zu hören.

Die Lage ist alles andere als ruhig. Die Menschen, die geblieben sind, haben ihre Jobs verloren und kein Einkommen. Sie wissen nicht, wovon sie die wenigen Lebensmittel, die inzwischen wieder die Läden der Stadt erreichen, bezahlen sollen.

sagt Svetlana. Das Team ist unermüdlich im Einsatz, beschafft Lebensmittel, Hygieneartikel und Medikamente und verteilt sie an die Ärmsten.

Die ersten Hilfslieferungen aus Ivano-Frankivsk – organisiert von einem weiteren Welthaus-Projektpartner – sind bereits angekommen. Das war eine große Erleichterung!

Dieser Krieg mit all seinen Folgen ist noch lange nicht vorbei, auch wenn im Moment die Kampfhandlungen anderswo stattfinden. Das kann sich jederzeit wieder ändern. Wir werden einen langen Atem brauchen.

ist Svetlana überzeugt. Seit Wochen betont sie, wie sehr es ihr Kraft gibt, zu wissen, dass es Menschen gibt, die an sie denken und Hilfe organisieren.

Schenken wir den Menschen in der Ukraine eine Perspektive für die Zukunft und das
Gefühl, nicht allein zu sein!

Helfen Sie mit!

40 Euro kostet derzeit ein Paket mit Lebensmittel- und Hygieneartikeln für eine Pensionistin/einen Pensionisten für einen Monat.

Mit 70 Euro können wir im Moment ein Lebensmittelpaket für eine Familie finanzieren.

Spendenkonto: AT79 2081 5000 0191 3300
KW Ukraine

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