Überleben sichern in der Ukraine

Foto: Ernst Zerche

Am 1. Dezember ist wieder Giving Tuesday – der weltweite Tag des Gebens! Welthaus lädt dazu ein, mit ukrainischen Kindern und Jugendlichen „die Vormittagsjause zu teilen“ und ihnen damit ein Stück weit das Überleben zu sichern: Wir wollen an diesem Tag den Wert, den unsere Vormittagsjause hat, spenden (siehe rechts). Mit den Spenden werden Lebensmittel und Hygieneartikel für arme Familien in der Ukraine finanziert. 

Die Corona-Pandemie trifft die Ukraine in einer schwierigen Lage: Der Konflikt um die abtrünnigen autonomen Republiken Donezk und Luhansk schwelt seit Jahren. Das Land ist in einer schweren politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Krise mit hoher Inflation und finanziellen Engpässen in allen Bereichen. Fünf Millionen Menschen sind vom Konflikt betroffen. Die fast zwei Millionen Binnenflüchtlinge können kaum versorgt werden. Das Gesundheitssystem ist auch ohne Pandemie am Limit. Der Mindestlohn von 100 bis 150 Euro reicht bei Weitem nicht aus, die nötigen Ausgaben des täglichen Bedarfs zu decken.

Die Corona-Krise verschärft die Lage enorm: Die Lebensmittelpreise steigen, manche Grundnahrungsmittel sind knapp, Krankenhäuser sind überfüllt. Seit September steigen täglich die Zahlen der Neuinfizierten stark an, obwohl vergleichsweise wenig getestet wird. Viele Menschen haben ihre Arbeit verloren. Sie müssen ohne staatliche Hilfen auskommen. Und der Winter naht.

Welthaus hilft bedürftigen Familien

Im Jugendzentrum in der Stadt Konotop werden Jugendliche aus schwierigen Verhältnissen und Flüchtlingsfamilien betreut. Derzeit kann der Kontakt nur über Telefon, soziale Medien und Videokonferenzen aufrechterhalten werden. Die Treffen, Beratungen und Kurse finden, soweit möglich, online statt. Die lokalen Projektpartner von Welthaus versorgen die Jugendlichen und ihre Familien mit dem Nötigsten: Lebensmittel und Hygieneartikel. Wöchentlich werden Hilfspakete an bedürftige Familien übergeben. Schon während der ersten Pandemie-Welle konnte so etlichen Familien geholfen werden.

Kontakt: viktoria.schichl@welthaus.at

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