In der ukrainischen Stadt Konotop prägt der Krieg den Alltag. Doch mitten in der Krise bietet das Jugendzentrum jungen Menschen Schutz, Gemeinschaft und Perspektiven – und wird so zu einem Ort des Zusammenhalts und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Projektdetails
Projektnummer: 9852402
Laufzeit: Juli 2024 – Juni 2027
Kofinanziert mit: GRAWE
Kinder und Jugendliche
Konotop liegt im Nordosten der Ukraine, nahe der russischen Grenze, und ist besonders vom Krieg betroffen. Luftalarm, Stromausfälle und Unsicherheit bestimmen das tägliche Leben vieler Familien. Besonders für Kinder und Jugendliche bedeutet diese Situation eine enorme Belastung. Mit Unterstützung von Welthaus engagiert sich unsere lokale Partnerorganisation für die Jugend der Stadt.
Raum für Hoffnung, Gemeinschaft und Stabilität

Das Jugendzentrum Konotop ist in dieser schwierigen Zeit zu einem zentralen Ankerpunkt für junge Menschen geworden. Es bietet nicht nur psychologische Unterstützung und soziale Gemeinschaft, sondern auch Bildungsangebote und kreative Aktivitäten, die helfen, den Krieg für Momente zu vergessen. In den Räumen des Zentrums finden wöchentlich Treffen verschiedener Clubs statt – von Computerkursen über Musik- und Tanzgruppen bis hin zu Sprachkursen und Berufsbildungsprogrammen. Besonders wichtig ist die Flexibilität: Bei Luftalarmen oder Internetausfällen wechseln die Aktivitäten ins Online-Format oder werden im Schutzbunker abgehalten. Die Sicherheit der Teilnemer:innen hat oberste Priorität.

Die Angebote richten sich an bis zu 400 Jugendliche und junge Erwachsene, darunter auch Geflüchtete sowie Kinder und Jugendliche mit Behinderungen. Neben Lernen und kreativer Entfaltung stehen der soziale Austausch, psychosoziale Begleitung und die Stärkung von Selbstvertrauen im Mittelpunkt. Die Erfolge sind deutlich sichtbar: Jugendliche erleben Struktur, knüpfen Freundschaften und entwickeln neue Fähigkeiten. Musik, Bewegung, Lernen und gemeinsames Engagement schaffen Lichtblicke in einem von Unsicherheit geprägten Alltag.
„Es ist Krieg, aber es ist die Kindheit und Jugendzeit unserer Kinder. Wir müssen dafür sorgen, dass sie auch schöne Erinnerungen sammeln können“
sagt Svitlana, Projektpartnerin aus Konotop. Sie ist überzeugt davon, dass die Arbeit des Jugendzentrums gerade jetzt in Zeiten des Krieges noch wichtiger geworden ist.
Mit Ihrer Spende unterstützen Sie das Jugendzentrum dabei, jungen Menschen in Konotop Halt, Perspektiven und Hoffnung zu geben.
Mit Unterstützung durch die


