Argentinien erlebt immer häufiger Hitzewellen, Starkregen, Überschwemmungen und Dürren. Besonders betroffen sind kleinbäuerliche Familienbetriebe in Regionen wie dem artenreichen Gran Chaco. Die Ausweitung der industriellen Landwirtschaft – allen voran der Sojaanbau – führt zu Entwaldung, ausgelaugten Böden und hoher Umweltbelastung. Gleichzeitig erschweren die Folgen des Klimawandels die tägliche Arbeit: Felder vertrocknen, Tiere verdursten, Ernten werden zerstört. Nachhaltige Anpassungsmethoden an die Klimakrise sind dringend notwendig.
Doch von politischer Seite erhalten kleinbäuerliche Familien immer weniger Unterstützung. Der Zugang zu Land, Förderprogrammen und Absatzmärkten ist vielfach unsicher, während Inflation und wirtschaftliche Instabilität zusätzlichen Druck erzeugen. Dabei leisten Familienbetriebe einen entscheidenden Beitrag: Mit nachhaltiger Viehhaltung schützen und regenerieren sie Ökosysteme, sichern die Ernährung und stärken ländliche Gemeinschaften.
Welthaus und die argentinische Partnerorganisation INCUPO helfen ihnen, diese wichtige Arbeit auch unter schwierigen Bedingungen fortzusetzen.


