Unser Essen. Unsere Zukunft

10. November 2021 - 24. November 2021 | Zoom-Videochat

Foto: Ernst Zerche

Woher unsere Lebensmittel kommen und was sie uns wert sind.
Zoom-Videochat mit Expert*innen aus Argentinien, Senegal und Österreich
in Kooperation mit dem Naturhistorischen Museum Wien.

TERMINE (auch einzeln buchbar):
10.11.21. von 9:30 – 11:00 Uhr | Österreich: Auf den Teller statt in die Tonne!
17.11.21 von 14:00 – 15:30 Uhr | Argentinien: Vom Acker auf den lokalen Teller
24.11.21 von 10:30 – 12:00 Uhr | Senegal: Genug am Teller trotz Klimakrise

Voraussetzungen: Laptop/PC mit Webcam und stabiler Internetverbindung, Headset oder Mikrofon und Lautsprecher bzw. Beamer
Zielgruppe: Schüler*innen ab der 9. Schulstufe
Workshopbeitrag: kostenfrei, verbindliche Anmeldung erforderlich 

Weltweit verschwenden wir mehr Lebensmittel als benötigt werden, um alle hungernden Menschen zu ernähren. Allein in Österreich wirft jeder Haushalt pro Jahr im Schnitt 133 Kilogramm an genussfähigen Lebensmitteln weg.

Welthaus Österreich bietet dazu einen authentischen Einblick in die Produktion von Lebensmitteln weltweit: Im westafrikanischen Senegal lebt ein Großteil der Menschen von der Landwirtschaft, doch die Klimakrise lässt die Ernten schrumpfen. In Argentinien verdrängen riesige Monokulturen und Weideflächen die Ackerflächen von Kleinbauern und Kleinbäuerinnen und bedrohen die Artenvielfalt. Unser Konsum in Österreich sowie die europäische Überproduktion haben verheerende Auswirkungen auf die Länder des globalen Südens.

Was können wir tun, um Lebensmittel wieder wertzuschätzen? Wie hängt unsere Ernährung mit der Klimakrise zusammen? Wie gestalten wir in Zukunft eine nachhaltige und gerechte Ernährung für alle?  

Juan Carlos Figueredo aus Argentinien, Ismael Ndao aus Senegal und Elisabeth Schmied aus Wien werden diese und andere Fragen mit Ihnen und Ihren Schüler*innen diskutieren. In drei virtuellen Begegnungen werfen wir einen Blick auf die Lebensmittelproduktion in Westafrika und Südamerika sowie auf die Verschwendung von Lebensmitteln in Österreich. Globale Zusammenhänge, ihre Widersprüche und Ungleichheiten werden begreifbar und Alternativen zum aktuellen Konsumverhalten bewusst gemacht.


10.11.21 ÖsterreichAuf den Teller statt in die Tonne 

Elisabeth Schmied ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Abfallwirtschaft der Universität für Bodenkultur in Wien. Sie forscht zu Maßnahmen der Abfallvermeidung mit Schwerpunkt Lebensmittel und Elektrogeräte sowie der Wiederverwendung von ProduktenEine besondere Herausforderung sieht Schmied darin, dass wir als Konsument*innen einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln lernen.

17.11.21 Argentinien: Vom Acker auf den lokalen Teller 

Juan Carlos „Tato“ Figueredo lebt und arbeitet in Argentinien, wo er sich in der NGO „INCUPO“ für die bäuerliche und indigene Bevölkerung einsetzt. Er spricht über die Auswirkungen der global vernetzten Agroindustrie in seiner Heimat und über die Zukunft der kleinbäuerlichen Landwirtschaft.

24.11.21 Senegal: Genug am Teller trotz Klimakrise? 

Ismael Ndao koordiniert Projekte der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit im westafrikanischen Senegal. Diese zielen auf Ernährungssicherheit im ländlichen Raum sowie die Stärkung von kleinbäuerlichen Familien ab. Im Gespräch mit Ismael Ndao gehen wir der Frage nach: Wie können die Menschen im Senegal sich in der Klimakrise weiterhin regional versorgen?

Ein Online-Bildungsangebot via Zoom für Schulklassen ab der 9. Schulstufe mit Materialien zur Vor– und Nachbereitung, Expert*innen-Interviews und Möglichkeit für Fragen und Austausch. Man kann auch an einzelnen Terminen teilnehmen.


Wie mitmachen?

Anmeldung:

Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht an klagenfurt@welthaus.at und teilen Sie uns unter Angabe folgender Daten mit, an welchem Workshop Sie interessiert sind:  

  • Ihr Name inkl. Kontaktdaten (Telefon und E-Mail-Adresse) 
  • Ihre Schule 
  • Schulstufe und Anzahl der SchülerInnen (Teilnahme ab der 9. Schulstufe) 

Da die TeilnehmerInnen-Zahl beschränkt ist, erhalten Sie anschließend von uns eine Nachricht, ob das Mitmachen möglich ist. Bei einer Zusage bekommen Sie den Teilnahme-Link für das Zoom-Meeting. Außerdem erhalten Sie Material zur Vorbereitung für die teilnehmende Schulklasse – dafür benötigen wir Ihre Schuladresse. Die Anmeldung ist verbindlich. 

Teilnahmevarianten

Je nach aktueller Lage in der Schule kann die Teilnahme in drei Varianten erfolgen: 

Variante 1: Gemeinsam in der Klasse
Die Klasse nimmt gemeinsam über einen PC/Laptop mit Webcam, Lautsprecher und Beamer von der Schule aus teil. 

Variante 2: Homeschooling
Alle Schüler*innen nehmen von zu Hause an dem Videochat teil. Sie benötigen dafür ein entsprechendes Endgerät (PC/Laptop/Tablet, Smartphone) und Zoom. 

Variante 3: Schichtbetrieb
Sollten die Klassen weiterhin im Schichtbetrieb sein, können die Schüler*innen in einer Kombination aus Variante 1 und 2 mitmachen. 

Durchführung des Workshops:
10 Minuten vor Start können die Teilnehmer*innen über den Link einsteigen. Wir starten pünktlich. Nach der Begrüßung folgt ein ca. 30-minütiges Interview mit den Expert*innen. Der Workshop ist interaktiv und bietet Möglichkeit für Fragen und Austausch.  

Nachbearbeitung:
Nach dem Videochat erhalten Sie Material zur Nachbereitung bzw. Vertiefung des jeweiligen Themas. 

Haben Sie noch Fragen? Dann rufen Sie uns an:
Silvia Mödritscher, Tel. +43 676 8772 2625 

In Kooperation mit:

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